Was wir tun - Nachhaltigkeitserklärung des Krewelshof




„Als Landwirt arbeite ich Tag für Tag nachhaltig, setze Ressourcen effizient und sparsam ein, schone und schütze die Umwelt und arbeite verbraucherorientiert. Ich möchte meine Kunden für die Genüsse aus der Region begeistern. Mein Unternehmen ist zukunftsgerichtet und soll von der nächsten Generation übernommen werden können.“ Zitat Theo Bieger

Wir verfolgen das Prinzip der Integrierten Landwirtschaft. Bei der Integrierten Landwirtschaft werden moderne Werkzeuge und Technologien mit traditionellen Verfahren je nach Standort und Situation bestmöglich kombiniert. In allen Betriebsbereichen sind wir ständig um Verbesserungen bemüht.

Wir sind bestrebt, Obst und Gemüse mit hoher Qualität zu erzeugen und dabei vorrangig ökologisch unbedenkliche und sichere Pflanzenschutzverfahren einzusetzen. Das dient dazu, unerwünschte Nebenwirkungen und den Einsatz von chemischen Pflanzenschutzmitteln so weit wie möglich zu reduzieren und damit die Umwelt sowie die menschliche Gesundheit zu schützen. Alle Maßnahmen müssen dabei für uns wirtschaftlich tragbar sein.

Selbstverständlich halten wir alle gesetzlichen Auflagen der EU bezüglich Umwelt-, Tier-, Arbeits- und Verbraucherschutz ein.

Der Trend geht auch bei uns zum geschützten Anbau (Erdbeeren im Tunnel). Dies dient der Vermeidung von Schädlingen, insbesondere der Kirschessigfliege, die vorzugsweise Beeren befällt, und verringert den Einsatz von chemischen Bekämpfungsmitteln. In unseren Obstplantagen setzen wir auf unsere tierischen Helfer wie Hummeln, Bussarde, Mäusehund, und Röhren für den Steinkauz (er liebt Obstbäume und Baumlöcher).

Der landwirtschaftliche Betrieb in der Eifel (Mechernich-Obergartzem) ist Lieferant für Obst und Gemüse der Standorte in Lohmar und Mechernich. Beim Anbau der Produkte gehen wir verantwortungsvoll mit den Ressourcen um.

Im landwirtschaftlichen Betrieb in der Eifel wird zur Bewässerung von den Dächern gewonnenes Regenwasser sowie Grundwasser sparsam über ein ausgeklügeltes Brunnensystem verwendet. Darüber hinaus setzen wir über ein Schlauchsystem eine gezielte Tröpfchenbewässerung ein.

Am Standort in der Eifel bauen wir einen Regenwasser-Auffangteich, aus dem zusätzlich Wasser zur Frostschutzberegnung sowie für die Pflanzen- und Obstbaum-Bewässerung gewonnen werden kann. Das durch die Sonne erwärmte Beregnungswasser ist für die Pflanzen viel verträglicher.

Energie

Alle Beleuchtungssysteme werden derzeit auf energiesparende LED-Leuchtmittel umgestellt.

Umwelt (Tierschutz)

Zum Erhalt der biologischen Vielfalt, insbesondere dem Schutz der heimischen Vogelbestände sorgen wir für so genannte Greening-Flächen. Hier dürfen Tiere geschützt und ungestört leben. An den landwirtschaftlichen Flächen stellen wir Sitzstangen für Greifvögel auf.

In den Obstanlagen setzen wir nur bienenverträgliche Mittel zur Schädlingsbekämpfung ein. Die Bestäubung der Blüten erfolgt durch tierische Helfer; hierzu wird ein Imker mit seinem Bienenvolk bestellt. Das Ausdünnen der Apfelbestände erfolgt in Handarbeit.

Wir halten die EU-Auflagen zum Stallbau und Haltung der Milchziegen ein. In Lohmar werden 200 Ziegen zur eigenen Milcherzeugung gehalten. In der hofeigenen Schaukäserei wird die Ziegenmilch weiterverarbeitet, die Produkte in den eigenen Hofmärkten vertrieben. So entstehen Arbeitsplätze in unserer Region. Weiterhin soll das Netz für die Frischmilch-Automaten weiter ausgebaut werden. Für besonders nachhaltige Produktion wurde der Krewelshof mit der „futur eins“ von der Verbraucherzentrale NRW ausgezeichnet. Die Schaukäserei erhielt für das „Lernen durch Erleben“ in der gläsernen Produktion den Modellcharakter des Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes NRW.

In den hauseigenen Manufakturen werden die eigenen landwirtschaftlichen Produkte nach traditionellen Rezepten weiterverarbeitet (Marmeladen, Säfte, Muse, Öle, verarbeitete Früchte/Desserts). Täglich gibt es hoffrische selbst erzeugte Brot- und Backwaren sowie Kuchen. Das Angebot richtet sich an nachhaltige Konsumenten, d. h. ökologisch und sozial verantwortliche Bürger.

Vertrieb

Die kurzen Lieferwege zwischen dem Anbau in der Eifel und den Vertriebsstandorten in Eifel und Bergischem Land schonen das Klima, vermeiden Luftverschmutzung. Zukünftig sollen statt des Lkw kleine, somit wirtschaftlichere, und umweltschonende Fahrzeuge eingesetzt werden. Wir bieten aus eigenem regionalem Anbau saisonale Produkte an. Hieraus ergibt sich das Speisenangebot der hofeigenen Gastronomie.

Die Verarbeitung der eigenen regionalen und saisonalen Erzeugnisse verdeutlicht den Gästen die Wertigkeit von Lebensmitteln und stärkt das Bewusstsein zur Reduzierung von Abfall, Lebensmittelresten und Emissionen (Vermeidung teurer Import-Lebensmittel mit hohen Luftemissionen).

Wir legen großen Wert auf Frische und die transparente Verarbeitung der Lebensmittel (Front-Cooking und Frischetheke). Der Krewelshof steht für Erhaltung von Tradition und Kultur. Es werden Lebensmittel nach alten Rezepten hergestellt und verarbeitet (Marmeladen, Pfannengerichte). Hierbei wird auf Farb- und Konservierungsstoffe ebenso verzichtet wie auf kleine Portionsverpackungen.

Einsatz effizienter, energiesparender elektrischer Küchentechnik, wie z. B. wassersparender Spülmaschinen, in Lohmar und der Eifel.

Plastikvermeidung

Wir versuchen, auf energieintensiv hergestellte Verpackungen zu verzichten. Seit der Umstellung auf Papiertragetaschen geht die Nachfrage der Kunden nach Plastiktüten fast gegen Null.

Wer bei einem Coffee-to-go seinen eigenen Becher mitbringt erhält 20 Cent Rabatt auf seinen Kaffee in unseren Homärkten.

Alternativen zum Plastik-Strohhalm: Wir gehen es an!
Rund 40 Milliarden Plastik-Strohhalme verbrauchen wir in Deutschland pro Jahr. Einweg-Trinkhalme sind zwar nur kleine Röhrchen, aber sie fallen bei der Öko-Bilanz ins Gewicht: Würde jeder von uns auf die Plastikhalme verzichten, könnten wir allein dadurch 25.000 Tonnen Plastikmüll im Jahr einsparen und 3.750 Tonnen CO2, die bei der Entsorgung durch Verbrennung entstehen.

Daher verzichten wir ab sofort auf Plastik-Strohhalme. In vielen Fällen kann man einfach ganz auf Strohhalme verzichten und sollte doch mal einer dringend benötigt werden, gibt es bei uns ab sofort eine Maccheroni als Ersatz.

Bevor eine kleine Diskussion entsteht - Ein weiterer Vorteil ist, dass Teigwaren im Gegensatz zum Plastik kompostierbar sind. „Natürlich kann man uns vorwerfen, dass wir Lebensmittel verschwenden, aber das ist mit Blick auf die Verschmutzung durch Plastikmüll das geringere Übel.“

In vielen Fällen kann man auch einfach ganz auf Strohhalme verzichten, indem man sich selbst einfach gar keinen nimmt, denn die meisten Getränke benötigen keinen Strohhalm…

Pfandsystem

Durch unser Pfandsystem auf Flaschen und Gläser erhalten wir die gläsernen Verpackungen zur erneuten Nutzung wieder zurück. Hierdurch wird Energie und Rohstoff gespart.

Der Krewelshof nimmt auch Gläser (ohne Pfandrückzahlung) zurück, die nicht von ihm vertrieben werden. Diese werden nach dem Prinzip des Upcyclings als Material für die Kreativ-Werkstätten in der Spielscheune eingesetzt und weiterverwertet. Das Upcycling von Verpackungen kommt Dekoszwecken bzw. der Bastelstraßen in der Spielscheune zugute.

Seit Juli 2015 befindet sich auf dem Gelände des Lohmarer Hofes eine Elektrotrankstelle für Pkw sowie Kraft- und Fahrräder mit Elektroantrieb. Mit der TankE sind wir Partner der RheinEnergie AG und der Stadtwerke Lohmar GmbH & Co. KG.


Teller statt Tonne – günstiges Reste-Essen

Wer über die App „To Good To Go“ einen Anbieter in seiner Nähe sucht, finden Sie auch den Krewelshof. Die nach Geschäftsschluss übrig gebliebenen Speisen aus den Cafés und Hofmärkten können zum kleinen Preis per App bestellt, bezahlt und vor Ort abgeholt werden. So sollen leckere Lebensmittel vor dem Wegwerfen gerettet werden.

Täglich können über die App bis zu fünf gut gefüllte Boxen mit belegten Bauernbroten, Backwaren sowie Torten- und Kuchenresten vor Geschäftsschluss beim Krewelshof abgeholt werden. Ein Mitnahme-Paket kostet 2,50 Euro und reicht für eine ganze Mahlzeit. So kommt übrig gebliebenes Essen auch beim Krewelshof weiterhin auf den „Teller statt in die Tonne“.

„Wir kämpfen darum, dass die Wertschätzung unserer guten Lebensmittel wieder steigt!“, betont Danielle Bieger, Inhaberin des Krewelshofs. „Wir kochen täglich frisch vor den Augen der Gäste, verwerten möglichst alles aus Früchten und Gemüse und füttern an unsere Hoftiere, um Abfälle zu vermeiden. Früchte mit Druckstellen werden direkt zu Saft verarbeitet“.

Die App „Too Good To Go“ gibt es kostenlos für iPhone und Android.

Sie haben Fragen? Kontaktieren Sie uns gerne über unsere Facebook-Seite oder per Email an online(at)krewelshof.de.

 

 
       
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